Erinnert ihr euch noch, als ich hier ankam, umd zwei Kookaburrahs retten musste? Jaja, das waren Zeiten. Inzwischen sind die Viecher auf das Dreifache ihrer damaligen Größe angeschwollen, und die eine ist flügge geworden. Immerzu im Käfig rumgezappelt hat sie, und in den letzten Tagen auch noch das Futter verschmäht. Nun, bevor sie sich zu Tode hungert, beschlossen wir kurzerhand, se frei zu lassen. Sehr klasse Entscheidung: Nach gerade mal 20 Minuten wurde „Kuki“ von zwei Zieheltern aufgenommen und flog mit ihnen von dannen. Ach ja, wieder eine gute Tat getan, nicht?
Der Bruder ist nun allerdings etwas einsam, traut sich noch nicht aus dem Nest heraus aber frisst dafür wie ein Scheunendrescher. Unglaublich.
Nebenbei ging das Sandschleifen weiter, das gute Essen von Robyn blieb auch nicht aus und der Hopman Cup geht seinem Finale zu...
04 Januar 2007
03 Januar 2007
Der erste Arbeitstag des Jahres
Aufstehen. Frühstücken. Arbeiten. So könnte es manch einem ergehen. Mir nicht. Das ist alles viel gechillter, muss ja schließlich erst mal deutsche Nachrichten schauen und erfahren, dass der Euro nun also die wichtigste Handelswährung weltweit ist. Löblich, löblich.
Anschließend geht’s an den Job: Fische schleifen, mit einem Sandpuster. Eigentlich relativ lustig, auch wenn mir das der Bodo nicht glaubt. Man hält halt mit einer Art Pistole die ganze Zeit auf so Fische drauf und bläst den ganzen Dreck von ihnen runter. Das einzig unangenehme dabei ist, man verbiegt sich den Rücken...
Egal, jede Anstellung hat Nachteile, aber der Vorteil hieran ist, dass der Arbeitstag nach fünf Stunden endet. Und die steht man easy durch. Zwischendrin gibt’s auch immer wieder Pausen, in denen uns Robyn mit feinstem Futter versorgt, und anschließend ist immer noch genug Zeit, die Pferde zu füttern, die Kängurus zu streicheln oder den 19. Hopman Cup zu gucken. Ist ein Tennisturnier in Perth. Tennis ist toll.
Anschließend geht’s an den Job: Fische schleifen, mit einem Sandpuster. Eigentlich relativ lustig, auch wenn mir das der Bodo nicht glaubt. Man hält halt mit einer Art Pistole die ganze Zeit auf so Fische drauf und bläst den ganzen Dreck von ihnen runter. Das einzig unangenehme dabei ist, man verbiegt sich den Rücken...
Egal, jede Anstellung hat Nachteile, aber der Vorteil hieran ist, dass der Arbeitstag nach fünf Stunden endet. Und die steht man easy durch. Zwischendrin gibt’s auch immer wieder Pausen, in denen uns Robyn mit feinstem Futter versorgt, und anschließend ist immer noch genug Zeit, die Pferde zu füttern, die Kängurus zu streicheln oder den 19. Hopman Cup zu gucken. Ist ein Tennisturnier in Perth. Tennis ist toll.
02 Januar 2007
Der erste Abschied des Jahres!
Bin nun also wieder back on the farm, bei den Muches. Die Mutter wünschte mir noch alles Gute, zum dritten Mal ein fröhliches neues Jahr und bat mich, doch bitte unbedingt wieder zu kommen, ob im Februar oder Juli sei egal.
Nick fuhr mich zum Bahnhof, und kaum saß ich im Zug, begann es zu regnen. *hihihi*
Mit dem Zug nach Brisbane, ausgestiegen, Busticket gekauft und ab in den coach. Aussteigen sollte ich in Colinton. Klingt nach einem gemütlichen, kleinen Provinzdörfchen. Ist es aber nicht. Es ist auch keine boomende Großstadt, nein. Es ist eine Tankstelle. *harrharr* Der Fahrer meinte nur, hier sei Colinton, und fügte mit einem Schmunzeln hinzu, ob ich denn schon ein Bett gebucht habe und hier länger verweilen wollte. Scherzvogel. Da ist wirklich nichts außer einer Tankstelle!!! Und so was ist ein eigenes Dorf...
Zum Glück stand Bodo schon da, hätte nicht gewusst, wie ich hier die Zeit verbringen sollte, außer mit tanken. :-?
Naja, also wieder zurück auf die Farm, hier ist alles beim Alten, die Silvesterfete war ein totaler Bringer und ich wohne nicht mehr im Zelt, sondern in der guten, gemütlichen Gästezimmerstube. Herrlich. Und morgen fängt die Arbeit an.
Nick fuhr mich zum Bahnhof, und kaum saß ich im Zug, begann es zu regnen. *hihihi*
Mit dem Zug nach Brisbane, ausgestiegen, Busticket gekauft und ab in den coach. Aussteigen sollte ich in Colinton. Klingt nach einem gemütlichen, kleinen Provinzdörfchen. Ist es aber nicht. Es ist auch keine boomende Großstadt, nein. Es ist eine Tankstelle. *harrharr* Der Fahrer meinte nur, hier sei Colinton, und fügte mit einem Schmunzeln hinzu, ob ich denn schon ein Bett gebucht habe und hier länger verweilen wollte. Scherzvogel. Da ist wirklich nichts außer einer Tankstelle!!! Und so was ist ein eigenes Dorf...
Zum Glück stand Bodo schon da, hätte nicht gewusst, wie ich hier die Zeit verbringen sollte, außer mit tanken. :-?
Naja, also wieder zurück auf die Farm, hier ist alles beim Alten, die Silvesterfete war ein totaler Bringer und ich wohne nicht mehr im Zelt, sondern in der guten, gemütlichen Gästezimmerstube. Herrlich. Und morgen fängt die Arbeit an.
2007 – lustiges neues Jahr!
Ihr seid klasse. Kaum heule ich euch mein Leid mit der verpassten Chance des großen Reichtums, da kriege ich schon vier Mails zurück mit Aufheiterungen aller Art, Videos, Scherze, Fotos... unglaublich. Merci!
Habe mich jedenfalls bis heute morgen um vier nicht vom Computer trennen können, da ich mir all die Blödeleien wieder und wieder reinziehen musste. Meine Gastmum fragte mich am nächsten Morgen, ob ich geheult oder gelacht hätte, sie hätte mich irgendwie fast vom Computerstuhl kippen sehen, die Fäuste wie wild auf den Tisch kloppend...
Da Nick arbeiten musste, nahmen mich die Eltern unter ihre Fittiche – und ab ging’s den Strand entlang. Zu Fuß. Ja, das tun die hier öfters, um fit zu bleiben. Aber zum Nachbarn fährt man lieber.
Egal, supercooler walk, schlappe drei Stunden, inklusive einem weiteren Eis und einer Einführung in die Haupttouristraße von Surfer’s Paradise. Sehr cool. Der Vater hat mir zwischendurch immer vorgeträumt, dass er das Haus verkaufen und sich statt dessen eine Viermillionendollaryacht zulegen möchte. Voll süß. *g*
Am Nachmittag bin ich einfach ins Bett gekippt und habe drei Stunden gepennt. Die Eltern haben gelästert, dass ich konditionsmäßig nicht mit ihnen mithalten könnte. Wenn die wüssten, dass ich nur zwei Stunden Schlaf in der Nacht hatte. Bin halt auch nicht mehr der Jüngste, wa?
Nun ja, der Abend verging dann mit Cricket, das spielen die hier auch an Feiertagen. Und mit Byebye-sagen für den Herrn Vater und die Tochter, da beide Morgen zu unmenschlichen Zeiten aufbrechen werden...
Habe mich jedenfalls bis heute morgen um vier nicht vom Computer trennen können, da ich mir all die Blödeleien wieder und wieder reinziehen musste. Meine Gastmum fragte mich am nächsten Morgen, ob ich geheult oder gelacht hätte, sie hätte mich irgendwie fast vom Computerstuhl kippen sehen, die Fäuste wie wild auf den Tisch kloppend...
Da Nick arbeiten musste, nahmen mich die Eltern unter ihre Fittiche – und ab ging’s den Strand entlang. Zu Fuß. Ja, das tun die hier öfters, um fit zu bleiben. Aber zum Nachbarn fährt man lieber.
Egal, supercooler walk, schlappe drei Stunden, inklusive einem weiteren Eis und einer Einführung in die Haupttouristraße von Surfer’s Paradise. Sehr cool. Der Vater hat mir zwischendurch immer vorgeträumt, dass er das Haus verkaufen und sich statt dessen eine Viermillionendollaryacht zulegen möchte. Voll süß. *g*
Am Nachmittag bin ich einfach ins Bett gekippt und habe drei Stunden gepennt. Die Eltern haben gelästert, dass ich konditionsmäßig nicht mit ihnen mithalten könnte. Wenn die wüssten, dass ich nur zwei Stunden Schlaf in der Nacht hatte. Bin halt auch nicht mehr der Jüngste, wa?
Nun ja, der Abend verging dann mit Cricket, das spielen die hier auch an Feiertagen. Und mit Byebye-sagen für den Herrn Vater und die Tochter, da beide Morgen zu unmenschlichen Zeiten aufbrechen werden...
01 Januar 2007
New Years Eve – 2006 neigt sich dem Ende
Heute waren wir alle darauf bedacht, bis zum Abend schön fit zu bleiben. Durften uns folglich nicht überanstrengen, haben ein wenig Fernseh geschaut, an der Beach gegammelt (diesmal ohne Bodyboard – zu anstrengend!) und uns anschließend im Pool abgekühlt.
Um zwischenrein ein wenig sightseeing zu betreiben, begaben wir uns auf einen Bootstrip den Fluß entlang. Mit hauseigenem Boot, logens. Ziemlich coolio, was man da für fette Villen am Wasser stehen sieht. Und bald werden sie alle versaufen, wenn man den Klimaforschern glaubt, ne?
Egal, ein luxuriöses Picknick an einem ebenso edlen Sandstrand, ein kleines Nickerchen & Schwimmerchen, und ab ging’s wieder nach Hause.
Die Eltern sind relativ früh fort, um acht oder so, zwei Stunden später die Tochter & wir, allerdings in verschiedene Richtung: Während Tara auf einer homeparty eingeladen war, zog es Nick & mich an den Strand. Wollte doch unbedingt Feuerwerk am Meer erleben! Aus meinem ursprünglichen Plan, zwei Silvester, eines unten in New South Wales und ein weiteres zurück in Queensland zu feiern, wurde nichts – Nick war zu faul, zu fahren, außerdem gäbe es dort unten eh keine Party, meinte er.
Party gab’s hier auch nicht, nach dem Feuerwerk und einem kleinen Schwätzchen machten sich Nick & ich auf dem Heimweg, er musste am New Years Day um 6am arbeiten. Früh, aber gibt doppelten Lohn. Nicht schlecht...
Auf eine Rekonstruktion der Erzählung mit der 100$-Note verzichte ich, das ist zu deprimierend.
Aber Happy New Year!
Um zwischenrein ein wenig sightseeing zu betreiben, begaben wir uns auf einen Bootstrip den Fluß entlang. Mit hauseigenem Boot, logens. Ziemlich coolio, was man da für fette Villen am Wasser stehen sieht. Und bald werden sie alle versaufen, wenn man den Klimaforschern glaubt, ne?
Egal, ein luxuriöses Picknick an einem ebenso edlen Sandstrand, ein kleines Nickerchen & Schwimmerchen, und ab ging’s wieder nach Hause.
Die Eltern sind relativ früh fort, um acht oder so, zwei Stunden später die Tochter & wir, allerdings in verschiedene Richtung: Während Tara auf einer homeparty eingeladen war, zog es Nick & mich an den Strand. Wollte doch unbedingt Feuerwerk am Meer erleben! Aus meinem ursprünglichen Plan, zwei Silvester, eines unten in New South Wales und ein weiteres zurück in Queensland zu feiern, wurde nichts – Nick war zu faul, zu fahren, außerdem gäbe es dort unten eh keine Party, meinte er.
Party gab’s hier auch nicht, nach dem Feuerwerk und einem kleinen Schwätzchen machten sich Nick & ich auf dem Heimweg, er musste am New Years Day um 6am arbeiten. Früh, aber gibt doppelten Lohn. Nicht schlecht...
Auf eine Rekonstruktion der Erzählung mit der 100$-Note verzichte ich, das ist zu deprimierend.
Aber Happy New Year!
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