Heute Morgen haben es Bodo und ich noch einmal versucht, einen Platypus zu entdecken. Und siehe da – es gelang! Der Kolleg war zwar leider relativ weit weg und wollte sich auch nicht ruhig ans Ufer legen, sondern ist nur hektisch durch’s Wasser gezappelt, aber immerhin kann ich nun sagen, ich habe schon mal einen Platypus gesehen! Schibbie!
Der Rest des Tages war verchillt, hatte ich doch nach einer halben Stunde des Malens endlich alles grün bekommen, und Robyn’s Auto waschen war nicht sooo die Action. Von daher hatte ich genügend Zeit, mal im Lonely Planet nachzulesen, wo ich denn eigentlich hinfahre. Es ist – die abgelegenste Stadt ihrer Größe, mit den meisten Cafés, die keinen einarmigen Banditen drin haben. Wer zählt denn so was?
Klingt auf jeden Fall supergeil, ich freue mich auf den unglaublichen Roadtrip, viele tausend Kilometer durch’s totale Nichts. Wollen nur hoffen, dass das Auto nicht plötzlich stehen bleibt.
Mit Robyn begab ich mich einmal mehr auf Studienplatzrecherche, fand ein paar tolle Unis und weitere mögliche Fächerkombinationen sowie eine klasse Homepage, auf der ich lernte, wie man Eier kocht, ohne dass sie platzen. Da waren Robyn & Bodo aber platt. *harrharr*
Nach ein paar tollen Filmen fiel ich schließlich todmüde in die Federn, um dort in einen sanften Schlaf zu entgleiten und von Platypussen zu träumen…
05 Februar 2007
Ein filmreifer Maler
Yeah, malen! Einmal mehr. Alles, was weiß oder metallic ausschaut, muss grün werden. Balken, Rohre, Klimaanlagen… kann dieses dunkelgrün bald nicht mehr sehen!
Dafür haben wir am Abend die Schlange frei gelassen, die giftige. Hat sich ganz schnell ins Gebüsch verkrochen, ich durfte sie nicht mal anfassen. *schnief* Und der Platypus, den wir anschließend angucken wollten, war nicht da… *nochmalschnief*
Hier in Oz laufen fett die coolen Filme: Sin City, Schultze gets the blues, das Wunder von Bern, und heute auch noch 7 Jahre in Tibet. Find ich ziemlich klasse, da kann man abends noch ein bisserl relaxen und bisweilen sein American English aufpolieren. Hat was für sich.
Ansonsten war der Tag eher weniger ereignisreich, drum gibt’s auch nicht viel mehr zu erzählen…
Dafür haben wir am Abend die Schlange frei gelassen, die giftige. Hat sich ganz schnell ins Gebüsch verkrochen, ich durfte sie nicht mal anfassen. *schnief* Und der Platypus, den wir anschließend angucken wollten, war nicht da… *nochmalschnief*
Hier in Oz laufen fett die coolen Filme: Sin City, Schultze gets the blues, das Wunder von Bern, und heute auch noch 7 Jahre in Tibet. Find ich ziemlich klasse, da kann man abends noch ein bisserl relaxen und bisweilen sein American English aufpolieren. Hat was für sich.
Ansonsten war der Tag eher weniger ereignisreich, drum gibt’s auch nicht viel mehr zu erzählen…
03 Februar 2007
Happy Birthday, lieber Bruder…
Erste wahre Aktion nach dem Aufstehen, den deutschen Nachrichten, dem Robyn & Bodo – Verabschieden und dem Duschen: Den Kev anrufen, um dem alten Knochen alles Gute zum 21. zu wünschen. Pervers, wie schnell die Zeit vergeht. Eben noch haben wir zusammen Matchboxautos gespielt, gekickt oder Radtouren gemacht, und jetzt ist der Mensch schon zum Eintritt in ein australisches Casino berechtigt! Unglooblick.
Ansonsten ging heute nicht sooo viel Party ab: Wurde heute vom Malen und Auto waschen befreit, um Bubi, den Wiff, zu sitten. Der ist auch ein fulltime-Job, will entweder spielen oder eben nicht. Wenn er mal grade nicht spielen wollte, hab ich mich mit den Kängurus und Pferden unterhalten, nach neuen Studiumsmöglichkeiten recherchiert oder in der Sonne gefaulenzt.
Am Abend dann die frohe Botschaft: Tim & Laura haben ihren Flug gebucht! Gratulation! Merci ihr beiden. Hat zwar mein Abendbrot nach hinten verschoben, aber das war’s schon wert…
Ansonsten ging heute nicht sooo viel Party ab: Wurde heute vom Malen und Auto waschen befreit, um Bubi, den Wiff, zu sitten. Der ist auch ein fulltime-Job, will entweder spielen oder eben nicht. Wenn er mal grade nicht spielen wollte, hab ich mich mit den Kängurus und Pferden unterhalten, nach neuen Studiumsmöglichkeiten recherchiert oder in der Sonne gefaulenzt.
Am Abend dann die frohe Botschaft: Tim & Laura haben ihren Flug gebucht! Gratulation! Merci ihr beiden. Hat zwar mein Abendbrot nach hinten verschoben, aber das war’s schon wert…
02 Februar 2007
Grün, die Farbe der Eintönigkeit
Ratet mal, was ich heute Spannendes getan habe? Richtig, Sachen angestrichen. Schön tarngrün. Rohre, Kabel, Platten, Klimaanlagen, Pfosten, Balken… total abwechslungsreich. Hauptsache schön grün. Meine Gesichtsfarbe passt sich wahrscheins bald an, wenn mir das große Reihern kommt.
Durfte am Abend zur Krönung noch das Auto putzen, damit ich mal was Anderes zu tun habe. Nun ja, will mich ja nicht beschweren, aber derzeit arbeite ich mehr, als ich es zu jener Zeit tat, da ich noch bezahlt wurde… grausam.
Egal, morgen gehen die beiden nach Brisbane, ich hab sturmfrei, und ratet mal, was ich dann tue? Jaaa, malen! Robyn hat mir auf der Rückseite des Schuppens noch mal zwanzig Sachen gezeigt, die angestrichen werden müssen. Schön tarngrün. Rohre, Kabel, Platten, Klimaanlagen, Pfosten, Balken…
Durfte am Abend zur Krönung noch das Auto putzen, damit ich mal was Anderes zu tun habe. Nun ja, will mich ja nicht beschweren, aber derzeit arbeite ich mehr, als ich es zu jener Zeit tat, da ich noch bezahlt wurde… grausam.
Egal, morgen gehen die beiden nach Brisbane, ich hab sturmfrei, und ratet mal, was ich dann tue? Jaaa, malen! Robyn hat mir auf der Rückseite des Schuppens noch mal zwanzig Sachen gezeigt, die angestrichen werden müssen. Schön tarngrün. Rohre, Kabel, Platten, Klimaanlagen, Pfosten, Balken…
01 Februar 2007
Ein Februarmärchen…
Es war einmal, vor gar nicht allzu langer Zeit, ein Kaiser und seine kräftige Kaiserin. Sie hatten drei Kinder, zwei Prinzen und ein knuffiges Prinzesschen. Während sich der eine Prinz in die nahe gelegene, große Stadt begab, um das unendliche Wissen der Menschenrasse in sich auf zu saugen, zog der andere Prinz aus, um in fernen Landen gefährliche Ungeheuer zu bekämpfen, wie sich das so für Prinzen gehört. Das Prinzesschen musste zu Hause bleiben, und dort um das Schicksal ihrer herzallerliebsten Brüder bangen, es war noch zu jung, als dass es hätte mit ihnen ziehen dürfen, auch wenn es noch so sehr bettelte.
Während also der eine Prinz Tag und Nacht über den Büchern der Weisen brütete, um auch das letzte Geheimnis noch unerforschter Wissenschaften zu lüften, reiste sein Bruder in die tiefe Wildnis der „Terra Australis“, ein geheimnisvoller Kontinent, der einem jungen Abenteurer so manch ein kniffliges Rätsel bereit hielt.
So kam es, dass sich der Prinz mit der Fragestellung auseinander setzen musste, weshalb man einen gar modrigen Tümpel wohl „Emu Fluss“ benannt hatte, obwohl es weit und breit keinen Emu zu sichten gab. Ferner war es ihm nicht einleuchtend, weshalb man im Supermarkt die Hot-Dog-Würstchen im Zehnerpack erstehen konnte, während die dazugehörigen Brötchen stets nur zu acht in eine Tüte gezwängt wurden. Doch das schwierigste Problem war noch immer: Worum geht’s hier eigentlich?
Also, kommen wir mal zum Punkt: Der Prinz schlich sich eines Morgens noch vor den ersten Sonnenstrahlen klammheimlich aus seiner Stube, um auf einer geheimen Mission nun endlich zu finden, wonach er schon so lange getrachtet hatte: Einen kurzen Blick auf einen Platypus zu erhaschen, beängstigende Monster, welche sowohl zu Tagesanbruch als auch zu Beginn der Nacht aus den unendlichen Tiefen der Hölle emporsteigen, um ihre blutrünstigen Verlangen nach Menschenfleisch zu stillen. Solch ein Ungeheuer im fairen Zweikampf zu besiegen, das wäre gar eine ritterliche Tat, von der man auch nach vielen Generationen noch am Lagerfeuer der Sioux diskutieren würde. Leider kam an jenem besagten Morgen keine dieser Bestien zu Tage, weshalb der arme Prinz sich wieder heimverknüllen musste. *harrharr* Unsinn.
Gut, also noch mal im Klartext: Bin heute Morgen unmenschlich früh aufgestanden, um so Platypus-Viecher (ne Art Schnabeltier) zu sehen, weil Bodo meinte, die gäbe es unten am Creek. War aber leider nicht der Fall. Bodo meinte, das läge daran, dass ich MP3-Player gehört habe, und die Dinger würden die Vibration spüren oder so. Kindergarten.
Egal, jedenfalls muss ich demnächst noch mal so pervers früh aufstehen, weil ich endlich mal so nen Zwuckel vor die Linse kriegen will! Habe danach gleich noch mal zwei Stunden gepennt, weil das Rumsitzen mich so geschlaucht hat.
Der Rest des Tages verging mit Malen, Streichen und Rumpinseln, also nicht sooo ereignisreich. Da kam es mir sehr recht, dass der Wiff eine lustige, tödliche Giftschlange entdeckte, damit ich endlich mal wieder ne Sensation zu berichten habe. Ja, die kroch hier so durch den Garten, eine rotbäuchige, schwarze Schlange. Fett coolio, aber Bodo hat mir verboten, sie zu streicheln oder gar anzufassen. Das hat er dann getan, also sie mit so nem Aufhebdings in nen Sack gestopft und Ende Gelände. Wie lassen sie bald unten am Creek frei. Kann sie Platypusse fressen, bis sie schwarz wird. *hahahaha*
Während also der eine Prinz Tag und Nacht über den Büchern der Weisen brütete, um auch das letzte Geheimnis noch unerforschter Wissenschaften zu lüften, reiste sein Bruder in die tiefe Wildnis der „Terra Australis“, ein geheimnisvoller Kontinent, der einem jungen Abenteurer so manch ein kniffliges Rätsel bereit hielt.
So kam es, dass sich der Prinz mit der Fragestellung auseinander setzen musste, weshalb man einen gar modrigen Tümpel wohl „Emu Fluss“ benannt hatte, obwohl es weit und breit keinen Emu zu sichten gab. Ferner war es ihm nicht einleuchtend, weshalb man im Supermarkt die Hot-Dog-Würstchen im Zehnerpack erstehen konnte, während die dazugehörigen Brötchen stets nur zu acht in eine Tüte gezwängt wurden. Doch das schwierigste Problem war noch immer: Worum geht’s hier eigentlich?
Also, kommen wir mal zum Punkt: Der Prinz schlich sich eines Morgens noch vor den ersten Sonnenstrahlen klammheimlich aus seiner Stube, um auf einer geheimen Mission nun endlich zu finden, wonach er schon so lange getrachtet hatte: Einen kurzen Blick auf einen Platypus zu erhaschen, beängstigende Monster, welche sowohl zu Tagesanbruch als auch zu Beginn der Nacht aus den unendlichen Tiefen der Hölle emporsteigen, um ihre blutrünstigen Verlangen nach Menschenfleisch zu stillen. Solch ein Ungeheuer im fairen Zweikampf zu besiegen, das wäre gar eine ritterliche Tat, von der man auch nach vielen Generationen noch am Lagerfeuer der Sioux diskutieren würde. Leider kam an jenem besagten Morgen keine dieser Bestien zu Tage, weshalb der arme Prinz sich wieder heimverknüllen musste. *harrharr* Unsinn.
Gut, also noch mal im Klartext: Bin heute Morgen unmenschlich früh aufgestanden, um so Platypus-Viecher (ne Art Schnabeltier) zu sehen, weil Bodo meinte, die gäbe es unten am Creek. War aber leider nicht der Fall. Bodo meinte, das läge daran, dass ich MP3-Player gehört habe, und die Dinger würden die Vibration spüren oder so. Kindergarten.
Egal, jedenfalls muss ich demnächst noch mal so pervers früh aufstehen, weil ich endlich mal so nen Zwuckel vor die Linse kriegen will! Habe danach gleich noch mal zwei Stunden gepennt, weil das Rumsitzen mich so geschlaucht hat.
Der Rest des Tages verging mit Malen, Streichen und Rumpinseln, also nicht sooo ereignisreich. Da kam es mir sehr recht, dass der Wiff eine lustige, tödliche Giftschlange entdeckte, damit ich endlich mal wieder ne Sensation zu berichten habe. Ja, die kroch hier so durch den Garten, eine rotbäuchige, schwarze Schlange. Fett coolio, aber Bodo hat mir verboten, sie zu streicheln oder gar anzufassen. Das hat er dann getan, also sie mit so nem Aufhebdings in nen Sack gestopft und Ende Gelände. Wie lassen sie bald unten am Creek frei. Kann sie Platypusse fressen, bis sie schwarz wird. *hahahaha*
Abonnieren
Posts (Atom)