18 Mai 2007

Der Werdegang vieler Pizzas

Im Kühlraum begrüßten mich heute Morgen 150 Pizzen, die nur noch darauf warteten, am Abend in den Ofen geschoben und weggefahren zu werden. 50 weitere mussten noch belegt werden, aber das ward relativ rasch erledigt.
Ich wusste, dass ich diese Pizzen vom Anfang bis zum Ende begleiten dürfen würde. Und so war es auch: Nach knapp 8h bei Domino’s Pizza war Schicht im Schacht, ich hatte gerade noch Zeit, mein blaues gegen das neue schwarze Shirt zu tauschen und schon rannte ich im Leederville Hotel durch die Sääle, um Gläser einzusammeln. Und hier und da ein paar Pizzaschnitten zu stibitzen.
Der Hauptteil des Gebäudes war nämlich von irgendeiner highschool oder was gebucht worden, die dort eine Monsterfete veranstalteten. Mit ganz viel Pizza. Und alle Leute liefen seltsam verkleidet herum. So ist das in Australien öfters, wenn man ausgeht. Da zieht man sich an wie in Deutschland zur Fastnacht. Und lustige Partyspielchen machen die. Herrlich. Sollten wir Deutschen uns auch angewöhnen.


Insgesamt fand ich den Abend äußerst witzig, zumal man als Gläsersammler nicht wirklich aktiv sein muss. Laut den Barkeeperinnen bin ich einer der Fleißigsten, die meisten Anderen setzen sich in eine Ecke und flirten mit den Chicks. Ich hab wenigstens alle Viertelstunde mal ein Tablett voller Gläser in die Spülmaschine gerammt und an die Barmädels überreicht. Fanden die ganz toll. *g*
Nach weiteren 6h des Gläsersammelns war ich aber auch ziemlich am Ende. 14h Arbeit, zwischendrin eine Stunde Pause, das waren 15h unterwegs. Grausam. Ist aber unglaublich motivierend, wenn man berechnet, wie viel Moneten man verdient hat… :-) Und unglaublich demotivierend, wenn man bedenkt, dass ich keine 7h Schlaf mehr habe… :-(

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